Tanzräume Unterwegs - Aktuelles

Förderpreis InTakt der miriam-stiftung

Seit 2004 verleiht die miriam-stiftung jährlich den Förderpreis InTakt. Ausgezeichnet werden inklusive Musikgruppen mit beispielhaften und innovativen Konzepten zusammen mit ihren pädagogischen und / oder künstlerischen Leiterinnen und Leitern- Die Jury hat im Laufe der Jahre 28 Förderpreise vergeben.

In diesem Jahr 2019 geht der Förderpreis InTakt an das Projekt Mondwinde. Mondwinde ist eine Kollaboration der inklusiven Band „Walking On The Moon” unter der Leitung der Komponistin, Songwriterin und Sängerin Milli Häuser sowie der inklusiven Tanz- und Bewegungstheater-Kompanie „Windspiel” unter der Leitung der Choreografin Ute Mittelbach.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung! Die Verleihung des Förderpreises findet statt am 19. Oktober 2019 im Rathaus Dortmund.

 

Ausflug zu den Flamingos

Heute haben wir einen Ausflug gemacht.
Wir sind in das Zwillbrocker Venn gefahren.
Das Zwillbrocker Venn ist eine besondere Landschaft in der Nähe von Holland.

Warum sind wir dorthin gefahren?
Weil dort Flamingos leben.
Wir haben heute echte Flamingos gesehen.
Wir haben die Flamingos mit Ferngläsern beobachtet.

Die Flamingos haben gegessen.
Die Flamingos haben geschlafen.
Und die Flamingos sind durch die Luft geflogen.
Wir haben einen Spaziergang durch die Landschaft gemacht.


Eine Frau hat uns durch die Landschaft geführt.
Sie hat uns alles erklärt.
Wir haben der Frau viele Fragen gestellt.

Sie hat uns alle unsere Fragen beantwortet.

Am Wegesrand haben wir ein Vogelnest entdeckt.
Und wir haben Blubber-Tiere gesehen.

Die Blubber-Tiere sind sehr kleine Tiere.
Die Blubber-Tiere trinken den Saft von einer Pflanze.
Dann blubbern die Tiere den Saft wieder aus.

Dadurch entsteht Blubber-Saft.
Der Blubber-Saft sieht aus wie Spucke.
Der Blubber-Saft klebt an den Blättern von Bäumen.


In dem Blubber-Saft leben die Blubber-Tiere.
Der Blubber-Saft ist ihr Zuhause.
In Echt heißen die Blubber-Tiere Zikaden.

Wir haben auch einen Kuckuck gehört.
Ein Kuckuck macht so: Kuck kuck, kuck kuck.
Dann haben wir zusammen Lieder über einen Kuckuck gesungen.

Dann sind wir in das Naturschutz-Gebiet gegangen.
In einem Naturschutz-Gebiet wird die Natur besonders geschützt.
Nur wenige Menschen dürfen in das Naturschutz-Gebiet gehen.


Wir durften in das Naturschutz-Gebiet gehen!
Es war dort wunderschön.
Es war dort zauberhaft.

Es war dort abenteuerlich.
Wir sind auf einem Steg über ein Moor gegangen.
Wir sind auf einem kleinen Trampelpfad gegangen.

Bis zu einer Hütte.
An der Hütte haben wir eine lange Pause gemacht.
Wir haben dort die Flamingos beobachtet.

Und wir haben einen Flamingo-Tanz getanzt.
Wir haben getanzt wie die Flamingos.
Der Tanz sah sehr schön aus.

Und wir haben dort sehr viele Möwen gesehen. Wir haben die Möwen auch gehört.
Die Möwen haben laut geschnattert.
Ohne Pause.

Und wir haben uns auf den Boden gesetzt.
Wir haben ein Picknick gemacht.
Wir haben die besondere Kraft und Ruhe des Ortes gefühlt.

Dann sind wir wieder zurück gegangen.
Zum Abschluss haben sich viele von uns ein Eis gekauft.
Dann sind wir mit den Autos wieder zurück nach Hause gefahren.

Gefüllt mit schönen Erinnerungen an den Ausflug.

Der Text ist von Johanna Pröscher.
Die Fotos sind von Christoph Heese.

Kunst im Aufbau ETST

 

Zu einem Ereignis der ganz besonderen Art möchten wir ganz herzlich einladen in die Flottmannhallen nach Herne. Am 14.5. um 20 Uhr findet die nur Insidern bekannte aber schon zum 28. Mal sich wiederholende ETST - Kunst im Aufbau statt.

Im Rahmen der Vorbereitungen für die Eröffnung der Ausstellung DUO von Enrique Arsensi erwartet Euch die Begegnung des 40-köpfigen Chors Eppendorfer Liederfreunde mit dem Ensemble WINDSPIEL der TanzRäume Unterwegs.

ETST steht für Essen Trinken Sehen Tun!!?? Lasst Euch überraschen ...

 

 

 

Tatort Jazz Inklusive mit „Windspiel” & „Walking On The Moon”


TanzRäume Unterwegs mit dem fähigkeitsgemischten Ensemble Windspiel unter der Ltg. von Ute Mittelbach

  Walking On The Moon
- Milli Häuser, voc, git & more
- Matthias Dymke, p
- Eddie Held, tp
- Uwe Kellerhoff, dr, perc.

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„Walking On The Moon” & „Tanz- und Bewegungstheater-Ensemble Windspiel” am 4. Mai 2019 gegen 17:30 Uhr im Bermuda3Eck in Bochum

Es ist immer etwas ganz besonderes, wenn live Musik auf Tänzer trifft!

Bewegung und Musik im Fluss miteinander. Die Tänzer und Musiker, achtsam beieinander.
Kooperieren, Zelebrieren, Präsentieren, Erfinden, fließen in- und auseinander und wieder zusammen.

Sie hören und sehen: Inszenierte- und improvisierte Stücke.

Die Kooperation von "Walking On The Moon" und "Windspiel" hat im letzten Jahr bereits die ersten gemeinsamen Schritte auf die Bühne gemacht. Und weil es sehr inspirierend und sehr schön war, folgen wir dem Ruf nach weiteren Taten. Auf der KAP Bühne in Bochum erleben Sie eine für diesen Tag eigens erschaffene Tanz- und Musik Choreographie mit Ausschnitten aus verschiedenen Programmen der Künstler und Künstlerinnen.

Maifest auf dem Christopherus-Hof in Witten Annen

Auch für das diesjährige traditionelle Maifest am 01.05.2019 auf dem Christopherus-Hof in Witten wird die fähigkeitsgemischte Tanz- und Bewegungstheater-Kompanie WINDSPIEL wieder eine eigens dafür choreografierte Miniatur aus dem Neuen Stück „MORE HEART” beitragen. Rechts ein Foto des Beitrags aus dem vergangenen Jahr, als Windspiel auf dem Maifest zur „Nelken-Line” eingeladen hat.

 

 

 

 

T.R.U. bei „1980” von Pina Bausch im Wuppertaler Opernhaus

WINDSPIEL startet in den neuen Arbeitszyklus 2019

Am 12. Januar sind wir ins neue Jahr 2019 gestartet. Christine Kono-Pohlmann, Trainerin des Wuppertaler Tanztheater-Ensemble Pina-Bausch hat mit den Windspielern über die Wirbelsäulenenergie gearbeitet.

 

 

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest 2018

 

 

 

von Tatort Jazz in Kooperation mit der Lebenshilfe Bochum/Aktion Mensch und dem Thealozzi

 

 

Windspiel auf dem Festival inclusiv X. in Essen

In der Zeit vom 28.09. - 10.11. findet das 10. Integrative Theater-, Musik- und Tanzfestival Festival „inclusiv” auf der Essener Rü-Bühne statt. Den gesamten Spielplan findet Ihr hier.

Unsere Kompanie Windspiel wird mit seinem Beitrag MORE ❤ am 07.10. um 19:00 Uhr dabei sein. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste und empfehlen eine Kartenvorbestellung auf der Webseite der Rü-Bühne unter diesem Link.

WINDSPIEL goes worldwide: The Nelken-Line

Die Tänzerin und Choreografin Pina Bausch hinterließ ein vielschichtiges und außerordentlich umfangreiches künstlerisches Erbe. Nach ihrem Tod gründete ihr Sohn Salomon ihrem Wunsch entsprechend am 3. August 2009 die gemeinnützige Pina Bausch Foundation, die das künstlerisches Erbe lebendig halten und in die Zukunft tragen soll.

Das fähigkeitsgemischte Tanz- und Bewegungstheater-Ensemble WINDSPIEL wird bereits seit Jahren von der Arbeit und der Haltung der weltberühmten Choreografin beeinflusst.Es besucht Aufführungen ihrer Stücke im Wuppertaler Opernhaus und entwickelte zuletzt in 2016 unter der Leitung der Tanzpädagogin und Choreografin Ute Mittelbach sein Stück „Tracks - Heimatspuren”.

Im vergangenen Jahr rief die Pina Bausch Foundation weltweit dazu auf, sich mit anderen Menschen zusammenzuschließen und selbst die vielleicht bekannteste Performance aus einem Stück von Pina Bausch zu tanzen: „Frühling Sommer Herbst Winter“ aus dem Stück „Nelken“ von 1982.

Sie erzählt mit wenigen prägnanten Gesten vom Wechsel der Jahreszeiten, während die TänzerInnen in einer langen Reihe voranschreiten. In Frankreich, Irland, Chile, Zypern, Spanien und Deutschland sind Tanzbegeisterte jeden Alters – Profis und Laien – dem Aufruf gefolgt und haben ihre individuellen NELKEN-Reihen getanzt.

Vor diesem Hintergrund entstand mit freundlicher Unterstützung des Kulturforum Witten, des Christopherus-Haus e.V., des TanzRäume Unterwegs e.V. sowie ehrenamtlicher Helfer aus den Bereichen Bühne, Requisite, Kostüme der Film zur Nelken-Line. Das Projekt wurde uraufgeführt auf dem Maifest des Christopherus-Hofes sowie im Rahmen des Rock für Inklusion Festival am 05.05.2018 in Bochum.

Die Filmemacherin Andrea Lötscher / mondrosen.com realisierte den Videoclip zur Musik Westend Blues von Louis Armstrong & his hot five, den wir hier präsentieren möchten. Viel Vergnügen beim Anschauen!

Tanzprojekt des TS-Verbundes in der St. Anna-Kirche

Die Tanzprojektwoche Ich tanze, was mich bewegt fand im Frühjahr, in Zusammenarbeit mit der Tanzpädagogin Frau Ute Mittelbach (TanzRäume Unterwegs - Fähigkeitsgemischtes Tanz- und Bewegungstheater) und dem Tagesstätten-Verbund des Sozialwerks St. Georg in der St. Anna-Kirche in Gelsenkirchen statt.

Mitmachen konnte jeder interessierte Klient. Es gab keinerlei Vorbedingungen oder Voraussetzungen. In der Tanzwoche haben wir uns dann jeden Tag vormittags in der Kirche in einer Gruppe von Klienten, Mitarbeitenden und Tanzpädagogin mit Assistentin zusammen gefunden, um uns gemeinsam körperlich mit allen Sinnen im tänzerischen Ausdruck zu erfahren.

Getanzt wurde auch mit einer Auswahl an Kostümen und Requisiten und natürlich zu einer breiten Vielfalt von Musik. Ob jüngere oder ältere Teilnehmer, jeder wurde zum Mitgestalter der Tanzwoche. Im Vordergrund stand das Erleben von Freude an der Bewegung, als Gruppe stark zu werden und gut zusammen zu halten.

Die kreative Erfahrung im tanz und im Theaterspiel dient auch der Entfaltung individueller Fähigkeiten, wie auch beispielsweise der Selbstwertstärkung.

Martina Dämmer, Sozialwerk St. Georg

Nelken-Line LIVE auf dem Maifest des Christopherus-Haus in Witten am 1.5.2018

„Die Welt der Formen verstehen wir immer durch unseren eigenen Körper”

Henry Moore wurde 1898 in England geboren und verstarb auch dort im Jahre 1986. Er war ein englischer Bildhauer und Zeichner. Moore ist bekannt für seine großen, abstrakten Skulpturen, die weltweit ausgestellt sind.

Was hat der Tanz mit der bildenden Kunst zu tun?

Wir hatten bereits im vergangenen Jahr die Ausstellung „Environment” von Ben Riepe und Ursula Kaufmann besucht. Aus dem Blickwinkel ästhetischer Erziehung zur Wende ins 20. Jahrhundert begegnet uns Henry Moore. Er hat aus den Formen der Natur geschöpft und organische Formen bis ins kleinste Detail erforscht. Und er hat aufmerksam beobachtet, wie der Mensch in der Natur wirkt.

Aus diesen Studien entwickelte er seine eigenen Kompositionen in Form von Zeichnungen und Skulpturen. Mit der Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse schuf er „Helmet” und die eigene Familiengründung inspirierte ihn zur „Familygroup”. Das wurden die Ausgangspunkte unserer gegenwärtigen Bewegungsstudien.

Wir haben uns dem Thema „Innere und äußere Form” zunächst durch eigenes Plastizieren mit Ton genähert. Aber … wie ist dieses Thema körperlich darstellbar und wie können wir der statischen Form der Plastik im tänzerischen Bereich eine Entwicklung geben?